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HYPNOTHERAPIE

Gedanken, Emotionen. Trauma

Hypnotherapie

Unser Denken hat enormen Einfluß darüber, wie der Einzelne Angst und Schmerz erlebt, ob Konditionen chronisch werden, oder nur vorübergehende Episoden bleiben. Die Aussage, dass Angst aber auch Schmerz im Gehirn ausgelöst werden, wird von vielen Betroffenen als Anklage empfunden, als würden sie sich und anderen etwas vormachen. Tatsächlich sind Schmerz und Angst mit all ihren krankmachenden Symptomen so real wie eine Blinddarmentzündung. Das Gehirn produziert den Notfall. Diese Erkenntnis ist befreiend.

Ängste erwachsen aus einem Kreislauf negativer Gedanken.

 

Zukunftsängste, Ängste rund um die eigene Identität, sehr oft auch finanzielle Ängste betreffen schon junge Menschen. Da diese Gedanken mit starken Gefühlen verbunden sind, werden im Gehirn leistungsstarke neuronale Pfade angelegt, die durch tägliche Wiederholung zu neuronalen Netzwerken der Angst und zu automatischen Denkmustern werden.

Hinter Angstzuständen und Panikattacken verbirgt sich oft ein Trauma, das wir bereits seit der Kindheit mit uns schleppen. Das Überraschende ist, dass selbst Kleinigkeiten, ein dahingeworfener Satz, eine unfreundliche Bemerkung, ein Fall oder eine Verletzung zu Angststörungen führen können. Meistens gibt es keine bewusste Erinnerung an diese Trigger.

Aus diesem Grund ist die Hypnose ist ein ausgezeichneter Weg, um mit dem Unbewussten zu kommunizieren und Ängste aufzulösen. Im Unbewussten wird das Reaktionsmuster aufrechterhalten. Das Unbewusste bewahrt auch unsere Glaubenssätze und Verhaltensmuster, hier wird festgelegt, wie Gefahr wahrgenommen und darauf reagiert wird. Hypnose und Selbsthypnose können alle diese Faktoren modifizieren und die neuronalen Pfade überschreiben, die uns immer wieder zur gefürchteten Angstreaktion führen.

Zur Behandlung gehört nach Wunsch auch eine Einführung in die Selbsthypnose.

HYPNOTHERAPIE

Was ist Hypnose

WAS IST HYPNOSE

Es ist unbestritten, dass Hypnose funktioniert. 2006 wurde die Methode vom Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie als wirksame Methode anerkannt. Auf der Website der Milton. H. Erickson Gesellschaft für Klinische Hypnose e.V. finden Sie einige der maßgeblichen Studien: https://www.meg-hypnose.de/publikationen-/-wiss-projekte/wissenschaft

Die Hypnosetherapie stand am Anfang der Entwicklung der Psychoanalyse. Sigmund Freud arbeitet mit Hypnose, bevor er die Psychoanalyse entwickelte. Auch J. H. Schultz, der das Autogene Training entwickelte, arbeitet als Psychotherapeut mit der Hypnose. Zwischen den vielen verschiedenen Branchen der Psychotherapie, Methoden wie dem NLP (Neuro-Linguistic Programming) und der Hypnose gibt es viele Verbindungen, man lernt voneinander.

WIE FUNKTIONIERT HYPNOSE

Es gibt unzählige, auch widersprüchliche, Studien und Theorien über die Hypnose. 2016 veröffentlichte die Stanford University (USA) eine Studie, die belegt, dass Hypnose im Gehirn tatsächlich neuronale Prozesse auslöst. Mit dem MRT (Kernspintomographie) wurde beobachtet, dass das Gehirn in der Hypnose so fokussiert ist, dass alle äußere Wahrnehmung in den Hintergrund tritt. Gehirnaktivität trat auf, die darauf hinweist, dass vermehrt Signale aus dem Körper verarbeitet werden und der Bereich des Gehirns, das unser Standardverhalten, unsere automatisierten Programme beherrscht, beeinflusst wird.

VERSCHIEDENE METHODEN

Es existieren verschieden Arten von Hypnose und viele Methoden, aber die Hauptrichtungen sind die klinische und die klassischen Hypnose. Die klinische Hypnose arbeitet mit einem leichten Trancezustand und meistens mit Entspannungs- und Suggestionshypnosen - in Texte eingebaute Vorschläge an das Unbewusste.

In der klassischen Hypnose liegt der Schwerpunkt darauf, einen sehr tiefen Hypnosezustand zu erreichen, um an den Ursachen des Problems zu arbeiten. Hier finden sich Methoden wie die Hypnoanalyse und die Regression. Therapeut/in und Klient/in arbeiten gemeinsam daran die Ursache des Problems aufzudecken und die damit verbundenen negativen Gefühle aufzulösen.

Je tiefer die Hypnose, desto eher kann das Unbewusste erreicht werden. Dort residiert unser Langzeitgedächtnis und die automatisierten Programme, die uns zur Zigarette oder zur Schokolade greifen lassen oder die Panikattacke auslösen. Nur dort können Blockaden gelöst und neue Verhaltensweisen eingeübt werden.

HYPNOSE BEI ANGSTSTÖRUNGEN

Die Hypnose ermöglicht einen veränderten Bewusstseinszustand der Zugang zu Gehirnarealen bietet, die im Normalzustand verschlossen sind. Mit der Hypnoanalyse können die Auslöser für Angstzustände, Panikattacken und Phobien gefunden werden. Das Angstgefühl kann aufgelöst werden, ohne dass es zu einer erneuten Traumatisierung kommt. Der Zugang zum Unterbewusstsein eröffnet auch den Weg zu Ihren eigenen Ressourcen und Lösungsansätzen. Veränderungsprozesse, die normalerweise sehr langwierig sind, können so in wenigen Sitzungen erfolgreich eingeführt werden.

VORTEILE DER HYPNOSE

  • Ängsten, Panikattacken und Phobien können langfristig überwunden werden

  • Sie lernen, mit Trigger-Situationen umzugehen

  • Entspannung wird wieder möglich.

  • Sie erleben ein neues befreiendes Selbstbewusstsein

MOTIVATION IST WICHTIG

Eine starke persönliche Motivation ist die Grundlage zum Erfolg der Therapie, nur so erreichen Sie Ihr Unbewusstes und sind in der Lage, alte Programme abzuschalten.

BEHANDLUNGSDAUER

Im Durchschnitt führen 1 – 6 Sitzungen (120 Minuten) zum gewünschten Erfolg

 
 
 
 
 
 
 

ZIELE

Die Hypnosetherapie ermöglicht es:

  • Motivation zu stärken

  • Ziele zu entwickeln

  • das Persönlichkeitswachstum zu fördern

  • die eigenen Ressourcen zu entdecken

  •  implizites Wissen zu nutzen

Die Hypnose als lösungsorientierte Therapieform hat viele Anwendungsmöglichkeiten. Die bekanntesten sind:

  • Phobien (Agoraphobie, Höhenangst, Klaustrophobie, Soziale Phobie / Soziale Ängste, Tierphobien: Spinnen, Hunde etc)

  • Angststörungen (Prüfungsangst, menopausale Angstzustände, Generalisierte Angststörung)

  • Raucherentwöhnung

  • Abnehmen, Gewichtsmanagement

  • Schlafstörungen, Insomnia, unruhiger Schlaf

  • Entspannung, Burn out

  • Entscheidungsfindung

  • Beziehungsprobleme