Bilaterale Stimulation, der angenehme Weg zur Entspannung



Die EMDR-Therapie wurde 1987 entwickelt und seitdem erforscht und untersucht. Während des Schlafes durchlaufen wir einen Schlafzyklus, der den REM-Schlaf beinhaltet. REM steht für Rapid Eye Movement. Die Forschung hat gezeigt, dass sich unsere Augen während der REM-Phase schnell von rechts nach links bewegen. Die aktuelle Theorie ist, dass dadurch beide Seiten des Gehirns aktiviert werden, um Informationen zu verarbeiten.


Ein guter Nachtschlaf kann Probleme lösen

Wer hat nicht selbst erlebt, dass das riesige Problem von gestern am nächsten Morgen plötzlich viel kleiner war? Gelerntes ist nach einem guten Nachtschlaf leichter abrufbar und es hat schon Menschen gegeben, die mitten in der Nacht aufwachen und die Lösung für eine schwierige Frage gefunden haben.

In der REM Phase des Schlafes verarbeiten wir unsere Erfahrungen und Emotionen. So werden Erinnerungen verarbeitet und abgespeichert und dieser Prozess sorgt dafür, dass unser Erleben integriert wird, ohne zum Trauma zu gerinnen.


Wenn der Verarbeitungsprozess gestört wird, können Stress und Ängste ausgelöst werden

Wird dieser Verarbeitungsprozess gestört oder ist das Erlebte hoch traumatisch, können immer wieder Stress und Ängste ausgelöst werden, die auch körperlich fühlbar sind. Herzrasen und Magenschmerzen, das Gefühl zu ersticken sind gängige Symptome von Panikattacken und Angstzuständen.

Jede Form der Therapie versucht, diese Emotionen zu verarbeiten und zu integrieren. Die bilaterale Stimulation des Gehirns steht im Zentrum der EMDR Therapie. Bilaterale Stimulation an sich besteht einfach darin, etwas zu verwenden, das Sie sehen, hören oder fühlen können, um beide Seiten des Gehirns zu aktivieren.


Aktivieren Sie beide Seiten des Gehirns, um. . .

Ein Beispiel hierfür ist die Schmetterlingsumarmung. Dafür legen sie Ihre rechte Hand auf die linke Schulter und die linke Hand auf die rechte Schulter. Dann tappen Sie abwechselnd sanft und in einem gleichbleibenden Rhythmus auf jede Schulter.

Bilaterale Stimulation ist Teil unseres neurophysiologischen Systems, das sich direkt auf unser emotionales Erleben auswirkt. Dabei wird die REM Phase des Schlafes im Wachzustand imitiert. Die bekannteste Methode und zuerst angewandt ist die Augenbewegung: Der Patient folgt mit den Augen der Hand des Therapeuten in schnellen Rechtslinks Bewegungen.

Inzwischen gibt es vielfältige Möglichkeiten, bilaterale Reize zu setzen: akustisch, mit Lichtreizen oder durch Berührungen.


EMDR ist nicht unbedingt zur Selbsthilfe geeignet. Aber bei Stress und Spannungen kann die bilaterale Stimulation helfen, besonders wenn sie mit positiven Gedanken oder beruhigenden Bildern verbunden ist. Sie können die Schmetterlingsumarmung nutzen oder im Sitzen mit den Händen leicht auf die Oberschenkel trommeln. Sehr empfehlenswert is auch spezielle EMDR-Musik. Weiter unten finden Sie einen Link. Hören Sie diese Musik im Kopfhörer, für den vollen Effekt. Konzentrieren Sie sich zunächst auf positive Gedanken und Gefühle, die guten Dinge in Ihrem Leben. Lassen Sie dann die belastenden Gedanken und Bilder in sich aufsteigen. Verweilen Sie wenn nötig und bewegen Sie sich so durch Ihre Erinnerungen.


Die Selbstanwendung von EMDR kann helfen, Verbindungen herzustellen, Blockaden zu beseitigen und kleinere Schmerzen und Ängste zu lindern.


Hier ist ein Link zu einer Liborio Conti Komposition mit spezieller EMDR Musik:


Bitte unbedingt mit Kopfhörern anhören, um die volle Wirkung zu erleben!




 


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