Mit Schmerztherapie Ursachen finden und Erleichterung schaffen


WO SCHMERZEN ENTSTEHEN

Schmerzen haben hat auch was mit dem Kopf zu tun




Für etwa 40% aller Schmerzpatienten, Medikation, Operationen und Physiotherapie können nicht verhindern, daß diese Patienten unter chronischen Schmerzen leiden. Warum? Vielleicht, weil die klassische westliche Medizin noch immer dem Modell der Trennung von Geist und Körper verhaftet ist, das besagt, daß Schmerz im Körper stattfindet und dort behandelt werden muß. Wer kennt nicht die Anzeigen für Schmerzsalben, die damit werben, daß Schmerz genau dort bekämpft wird wo er entsteht, am Knie, im Rücken?

Inzwischen zeigen MRI Scanner, daß Schmerz tatsächlich im Gehirn entsteht. Wird der Schmerz chronisch, produziert das Gehirn das Schmerzsignal auch noch lange nachdem die Verletzung oder Krankheit, die den Alarm ausgelöst hat, abgeklungen ist. Die Rezeptoren im Gehirn werden überstimuliert und fahren fort, die Verletzung weiter zu evaluieren, und einzuschätzen, wie diese Verletzung Ihr Leben beeinflussen kann: Sport, Arbeit, Kinderversorgung. Dieser Prozess läuft auch ab, wenn es sich dabei um eine vermutete, keine reale Verletzung handeln. Wird die Gefahr als groß eingeschätzt, schützt Ihr Gehirn Sie vor weiteren Schäden: Ihre Laune sinkt, die Bewegungslust verschwindet, Sie schonen sich.

Nozirezeptoren, besondere sensorische Rezeptoren, die sich im gesamten Körper befinden, mit der Ausnahme von Leber und Gehirn, senden ständig Signale über tatsächliche oder mögliche Gewebeschäden an das Gehirn. Diese Signale werden in verschiedenen Bereichen des Gehirns empfangen die für Gedächtnis, Emotionen , Angst, Sorgen und das logische Denken zuständig sind. Hier, im Gehirn, wird die Entscheidung getroffen, ob tatsächlich Gefahr besteht und wenn ja, Schmerz entsteht, der Alarmschmerz. Schmerz ist ein Sinnes- und Gefühlserlebnis, designiert uns von der Quelle des Schmerzes wegzubewegen und ein Gedächtnis anzulegen, daß uns auch in Zukunft vor dieser Situation schützt - eine Art mentaler elektrischer Zaun, rund um den Hund, der uns gebissen hat oder den heißen Kaffeebecher an dem wir uns gerade verbrannt haben.


KÖRPER & GEIST

Dem Schmerz auf den Grund gehen


Gang - Angst auf den Grund gehen

Schmerz aber auch Angst manifestieren sich sowohl körperliche, als auch emotionell. Physische und psychische Gesundheit beruhen auf Faktoren aus unserer Biologie, unserer Psychologie, und unserem sozialen Umfeld. Genetisches Erbe, Persönlichkeit, Familie, Beruf, in diesem Dreieck entscheidet sich, wie wir Angst und Schmerzen empfinden und wie wir mit ihnen umgehen.

In meiner Praxis arbeite ich mit dem bio-psycho-sozialen Modell das für chronische Schmerzen, Angst und Depressionen die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen physischen, emotionalen und Lebensumweltfaktoren zu berücksichtigen sucht.


DIE BEHANDLUNG

Osteopressur und Übungen


Ich bin in der Liebscher & Bracht Therapie ausgebildet und biete diese Therapie an. Die Osteopressur arbeitet mit der manuellen Schmerzpunkt-pressur und speziellen Übungen. Druck und Übungen sind darauf ausgerichtet, Spannungen zu lösen und Schmerzrezeptoren zu stimulieren, um den Alarmschmerz auszuschalten. Schmerzlinderung kann bei der Osteopressur nach Liebscher & Bracht bereits sehr schnell eintreten.

Für optimale Wirkung werden im Durchschnitt 2 - 5 Sitzungen gebraucht. Planen Sie für jede Sitzung etwa 1 Stunde ein.


METHODEN DER WAHL

Hypnose als Mittel


Unser Denken hat enormen Einfluß darüber, wie der Einzelne Schmerz und Angst erlebt, ob sich Konditionen chronisieren, zu Störungen werden, oder nur vorübergehende Episoden bleiben. Die Aussage, daß Schmerz und Angst im Gehirn ausgelöst werden, wird von vielen Betroffenen als Anklage empfunden, als würden sie sich und anderen etwas vormachen. Tatsächlich sind Schmerz und Angst mit all ihren krankmachenden Symptomen so real wie eine Blinddarmentzündung. Das Gehirn produziert den Notfall.

Aus diesem Grund spielt die Hypnotherapie auch bei der Schmerzbekämpfung eine Rolle. Vor der Einführung der Anästhesie wurde die Hypnose häufig genutzt, um Menschen etwa bei Amputationen oder anderen Operationen die Schmerzen zu nehmen.

Die Schmerzbehandlung, besonders wenn es um chronische Schmerzen geht, ist realistisch nicht in einer Sitzung möglich. Im Durchschnitt werden nach der ersten Behandlung etwa 4 Behandlungen im wöchentlichen Abstand benötigt. In der ersten Sitzung stellen wir fest, ob Sie auf die Hypnose überhaupt ansprechen, und ob es Sinn macht, mit der Behandlung fortzufahren.

Zur Behandlung gehört in jedem Fall auch eine Einführung in die Selbsthypnose.


BEHANDLUNG

Vorgehen & Behandlungszeit


Im Durchschnitt werden 6 Hypnosesitzungen vereinbart, zunächst wöchentlich, später monatlich.

Die erste Sitzung dient dazu ihre speziellen Probleme und Wünsche zusammenzutragen, um eine personalisierte Hypnose vorzubereiten. Bitte planen Sie 2-3 Stunden für dieses Erstgespräch ein. Die Folgesitzungen dauern im Durchschnitt 1 Stunde.

Die Ohrakupunktur kann dazugebucht oder als alleinstehende Behandlung angewandt werden. Die Sitzung dauert 45 Minuten.

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